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Eschbacher Klippen 
Im Kontrast zu den sonst sanften, hügligen Formen der Landschaft rund um Usingen sind die Klippen nördlich von Eschbach bizarre, steil aufragende, bis 12 m hohe Felsen aus Quarzgestein. Auch Buchstein genannt ist die Felswand sichtbarer Teil eines etwa 6 km langen Quarzganges, der sich quer durch das Usatal bis zum Wormstein im Usinger Stadtwald fortsetzt. Er ist geologisch gesehen eine Querverwerfung, die sich bei der Auffaltung des Gebirges bildete. Der widerstandsfähige Quarz konnte an einigen Stellen der Abtragung trotzen und erscheint heute an verschiedenen Orten im Taunus, jedoch selten so spektakulär wie hier. Die Eschbacher Klippen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, picknickende Familien und Kletteranfänger. Von letzteren wird der Buchstein wegen der guten Absicherung, der geringen Höhe und den vielen leichten Routen geschätzt. Dies ist ein gutes Testgelände für Anfänger im 3. bis 5. Schwierigkeitsgrad. Dennoch herrscht hier an schönen Wochenenden immer ein Trubel wie auf der Wiese mit angrenzendem „Abenteuerspielplatz" ein hervorragendes Gelände, um Kondition und Nerven der Eltern zu testen. Die fast ständige Anwesenheit von Zuschauern dürfte vor allem für Kletterer interessant sein, die sich davon einen Motivationsschub versprechen oder sich mit Schauklettern einen kleinen Fahrtkostenzuschuss verdienen wollen - das Groschenwändchen hat daher seinen Namen.
Anfahrt:
A 5 Franfurt - Gießen, Ausfahrt Ober-Mörlen, der B 275 Richtung Usingen folgen bis Eschbach ausgeschildert ist. Der Wanderparkplatz "Eschbacher Klippen" befindet sich am nördlichen Ortsausgang von Eschbach auf der linken Seite an der Straße nach Michelbach.
Vom Parkplatz aus sind es noch ca. 5 min auf einem beschilderten Weg.
Lorsbacher Wand
 Dieser ehemalige Schiefersteinbruch ist das älteste Extremkletterziel in ganz Südhessen und gilt heute noch als bedeutendster Kletterfelsen des Taunus. Die Lorsbacher Wand wird seit den frühen dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts beklettert, wie alte Wandbücher belegen. Die Lorsbacher Wand ist eines der extrem raren Fälle, wo noch originale Wandbücher aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg existieren. Das kompakte Gestein ermöglicht im Zusammenspiel mit der beachtlichen Steilheit der Wand eine große Dichte von Kletterwegen in den mittleren bis oberen Schwierigkeitsgraden. Die Kletterei erfordert hier wegen der geringen Griffgrößen ein hohes Maß an Fingerkraft und Technik und kann daher als eine gute Einführung in die Kletterei des 7. und 8. Grades gelten. Die Lorsbacher Wand ist aber nicht zuletzt auch wegen ihrer Nähe zu den Zentren des Rhein-Main-Gebietes ein wichtiges Ziel.
Anfahrt:
Von Frankfurt kommend über die A 66, Ausfahrt Nr. 12 (Hattersheim) nehmen und der L 3011 bis Lorsbach folgen. Die Parkmöglichkeit befindet sich ca. 1,5 km nach dem Ortsausgang hinter einer Kurve auf der rechten Seite.
Vom Parkplatz aus dem schmalen Pfad aufwärts bis zur Wand folgen.
Steinbruch Cratzenbach 
Der Steinbruch liegt an der Straße zwischen Weilrod und Cratzenbach im Weiltal / Hochtaunuskreis. Ca. 500 m vor Cratzenbach ist links der Parkplatz und rechts gegenüber der Steinbruch - am Ende einer Liegewiese mit Hütte und Grillmöglichkeit. Durch die Ausrichtung nach Südosten ist der Fels erst nachmittags im Schatten. Der ehemalige Schiefersteinbruch bietet 6 leichte, aber interessante Routen bis 8 m Höhe. Weitere 6 Routen sind im 6er Bereich - allesamt Plattenkletterei an winzigen Leisten.
Anfahrt:
Von Usingen aus der B 275 bis Weilrod folgen, dann rechts auf die L 3025 Richtung Rod an der Weil abbiegen. Der Straße durch das Weiltal folgen bis auf der linken Seite der Landgasthof Ziegelhütte erscheint. Hinter diesem führt eine steil ansteigende Straße links nach Cratzenbach. Dieser folgen bis auf der linken Seite ein Parkplatz liegt, hier parken.
Der Steinbruch liegt dem Parkplatz gegenüber auf der anderen Seite der Straße.
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